22% der User spielen Overwatch mit integrierten GPUs

Overwatch Winston BananeSeitdem Overwatch Ende Mai vergangenen Jahres erschienen ist, hat Blizzard rund 25 Millionen Kopien verkauft – ein großer Erfolg für den Entwickler, der sich mit dem Spiel in ganz neue Gefilde gewagt hat. Dieser Erfolg lässt sich nicht nur darin verbuchen, dass Blizzard den Multiplayer-Shooter ebenso für die Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht hat, sondern auch, weil die Systemanforderungen für Overwatch besonders moderat gestaltet wurden.

So können eben auch Spieler mit weniger leistungsfähigen PCs in den Genuss des Spiels kommen, ohne sofort aufrüsten zu müssen. Auf der GDC (Game Developers Conference), welche Anfang März in San Francisco stattfand, hat Blizzard der Presse mitgeteilt, dass etwa 22% der Spieler Overwatch mit integrierten Grafikprozessoren spielen würden. Das bedeutet unter anderem auch, dass eine Menge Spieler Overwatch auch auf ihren Laptops und Ultrabooks daddeln. Auch PCs mit integrierten Grafikchips fallen natürlich darunter.

Software Ingenieur Ryan Greene teilte auf der GDC mit, dass man immer versuche, möglichst viele Spieler zu erreichen, ihnen die Möglichkeit zu geben, Blizzard-Games zu zocken, ohne hochwertige High End PCs erwerben zu müssen. Also habe man eine eigene Spielengine entwickelt und immer die minimalsten Anforderungen im Kopf gehabt. So sollten Spieler, welche die empfohlenen Spezifikationen nutzen, immer 60 fps erreichen. Bei Spielern, die mit den minimalsten Systemanforderungen spielten, sollten es rund 30 Bilder pro Sekunde sein.

So sei es dem Entwicklerteam immer wichtig gewesen, die Charakteristik des Spiels mit seinen farbenfrohen Helden und der lebendigen Welt auch für Low End PCs verfügbar zu machen – sonst hätte das Spiel auf diesen Systemen seine Seele verloren.

Man habe es es geschafft, den Shooter einer Vielzahl von Hardware-Plattformen zur Verfügung zu stellen, sodass man selbst auf niedrigen Einstellungen immer noch ein tolles Spielerlebnis haben würde. Selbst High End PCs und die Konsolen hätten von diesen Optimierungen profitiert.

Quelle: PC Gamer

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